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Violetter Spargel führt -sehr zu Unrecht- noch ein arges Schattendasein in Deutschland. Die Franzosen haben schon lange den Wert dieses Gemüses erkannt und ziehen ihn allen anderen Varianten vor. Violetter Spargel muss, ebenso wie sein Verwandter der Grünspargel, nicht geschält werden.

Der violette Spargel

Für Genießer galt bisher nur der weiße Spargel als wahrer Hochgenuss. Jetzt aber weiß man: Violetter Spargel ist nicht von schlechterer Qualität als weißer Spargel, sondern - im Gegenteil - besonders gesund. Violetter Spargel, der lange Zeit eher als überreif betrachtet wurde, weist einen besonders hohen Gehalt an Antioxidantien auf. Diese sind aus der Krebsprophylaxe als Radikalfänger bekannt. Die Sonne färbt Spargel violett Bei schlechtem Wetter kann das ein bis zwei Tage dauern, wenn es richtig warm ist, geht das schon in zwei Stunden. Mit der violetten Färbung schützt sich der Spargel bei Sonnenlicht gegen schädliche UV-Strahlen. Das Praktische daran ist: Diese Substanz schützt nicht nur den Spargel, sondern ist auch gut für den Menschen. Denn durch Sonneneinstrahlung entsteht im Spargel ein Stoff namens Anthozyan, der die Entwicklung von Krebszellen verhindert. Violetter Spargel schmeckt sehr pikant: süßer, nussiger und würziger als weißer Spargel. Neben dem vor Krebs schützenden Anthozyan enthält er zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Die gesunden Bestandteile sind vor allem in den Spargelspitzen, deswegen sollten sie auf keinen Fall verkocht werden. Die Spargelspitzen sollten - wenn möglich - immer aus dem Wasser schauen. www.br.de
Grüner Spargel Weisser Spargel