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Weisser Spargel, auch Bleichspargel genannt, ist der beliebteste Spargel in Deutschland. Jedoch holt der Grünspargel momentan stark auf.

Der Bleichspargel

Der Anbau von Bleichspargel ist aufwendiger als der des Grünspargels. Zwar sind die  Pflanzarbeiten  identisch,  doch  pflanzt  man  nicht  in  Doppelreihen,  sondern einreihig. Dafür wird ein etwa 1,50 m breites Beet angelegt, in dessen Mitte ein 40 –  50  cm  breiter  Pflanzgraben  gezogen  wird.  Im  ersten  und  zweiten  Jahr  wird  der  Bleichspargel  wie  Grünspargel  behandelt. Auch  er  kann  erst  ab  dem 3.   Standjahr geerntet  werden.  Damit  die Spargelstangen  weiß  bleiben,  müssen  sie  vor  Licht  geschützt  werden.  Deshalb wirft  man  einen  Erdwall  (ca.  30  cm  hoch)  auf,  sobald  die  ersten  Triebe  die Erdoberfläche  durchstoßen.  Alternativ  zum  Erdwall,  kann  man  die  Spargelreihe auch  nur  leicht  anhäufeln  und  anschließend  mit  einer  schwarzen  Spargelfolie überbauen. Etwa 10 Tage nach dem Anhäufeln kann mit der Ernte begonnen werden. Dies ist jedoch stark temperaturabhängig. Nach der Ernte muss das  Spargellaub  zur  Regeneration  der Pflanze  durchwachsen. Vielleicht sind Ihnen im Sommer schon einmal die grünen “Tannenbäume” aufgefallen, die aus dem Erdwall wachsen. Die Spargelernte  auch  Stechen  genannt,  erfolgt  mit  einem  speziellen Spargelstecher oder aber mit einem scharfen Messer. Bleichspargel wird geerntet, wenn die Triebspitzen gerade durch die Oberfläche des Erdwalls brechen (es zeigen sich Bruchstellen). Jede Stange wird vorsichtig so tief wie möglich freigelegt und kurz oberhalb der Wurzelkrone “gestochen”. Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
Grüner Spargel Violetter Spargel